Qualitätssicherungsverfahren Orthopädie und Unfallchirurgie

Knieendoprothesenversorgung (KEP)

Bei eine endoprothetischen Versorgung des Kniegelenkes wird zwischen einer Knie-Totalendoprothese und einer Schlittenprothese unterschieden.  Im QS-Verfahren werden Patienten betrachtet, die eine Erstimplantation oder einen Wechseleingriff der Knieendoprothese erhalten auf Grund von degenerativen oder traumatischen Ursachen unter Ausschluss von Patienten, bei denen eine kindliche Fehlanlage oder eine onkologische Erkrankung Grund für eine Knieendoprothesenversorgung sind.  

Die Qualitätsindikatoren dienen der Überprüfung der Indikationstellung zu den Knieendoprothesen-Erstimplantationen  bzw. zum –wechsel oder Komponentenwechsel, die Beweglichkeit oder Gehunfähigkeit bei Entlassung, allgemeine und spezifische Komplikationen sowie die Sterblichkeit im Krankenhaus. In einem Follow-up-Indikator werden alle Knieendoprothesen-Wechsel und –Komponentenwechsel (außer isolierter Inlay-Wechsel) innerhalb 90 Tagen nach Erstimplantation an gleicher Seite ausgewertet.