Qualitätssicherungsverfahren Perinatalmedizin

Perinatalmedizin

In diesem QS-Verfahren Perinatalmedizin (PERI), in dem seit dem Erfassungsjahr 2018 die vormals getrennten Verfahren Geburtshilfe und Neonatologie zusammengefasst wurden, erfolgt die Auswertung weiter in zwei Modulen:

  • Geburtshilfe (GEBH; 16/1) und
  • Neonatologie (NEO)

In der Geburtshilfe werden seit 2001 alle Geburten in der Bundesrepublik erfasst, die in einem Krankenhaus erfolgten. Qualitätsindikatoren beziehen sich unter anderem auf vorgeburtliche Therapie mit Kortikosteroiden bei Frühgeburten, Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeburten, Kaiserschnittentbindungen, Qualitätsindex zum kritischen Outcome bei Reifgeborenen, Azidose bei Einlingen mit Nabelarterien-pH-Bestimmung, Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeburten, Qualitätsindex zu Dammrissen Grad IV bei Einlingsgeburten sowie die Müttersterblichkeit im Rahmen der stationären Geburt.

Die Neonatologie widmet sich der Versorgung und Behandlung von Neu- und Frühgeborenen. Eine gute Versorgungsqualität, die Vermeidung von Erkrankungen und die Durchführung einer adäquaten Therapie sind deshalb von großer Bedeutung. Im Rahmen des QS-Verfahrens werden in einer Vielzahl von Qualitätsindikatoren u. a. die Sterblichkeit von Risiko-Lebendgeborenen, das Auftreten von schwerwiegenden Erkrankungen bzw. Komplikationen unter der Therapie erfasst.

Zusätzliche relevante Richtlinie